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Detailprogramm Erste Hilfe

Hier finden Sie ein “Tag für Tag Programm”. Bitte beachten: der hier beschriebene Ablauf ist nur als Beispiel zu verstehen, die Reihenfolge der Tage kann vor Ort anders sein.

Tag 1
Anreise nach Solberget und Notfallmanagement ... mehr ...

Wir erreichen mit unserem Nachtzug gegen 13.30Uhr das verschneite Örtchen Nattavaara. Unser Gastgeber Dirk Hagenbuch holt uns vom Zug ab. Er ist Deutscher und wohnt hier schon seit einigen Jahren. Über kleine Nebenstraßen geht es zum Wildnisgehöft “Solberget” – das ist schwedisch für Sonnenberg.

In unserem gemütlichen Blockhaus glüht der Holzofen schon, und zur Begrüßung gibt es den landestypischen Kok-Kaffee.

Nach einer Kennenlernrunde führt uns Dirk durch unser neues Zuhause: Er erzählt und zeigt uns die einzelnen Teile des Gehöfts, die Sauna, den Brunnen und die Quelle im Wald.

Dann starten wir unser Erste-Hilfe-Programm: Notfallmanagement und der richtig organisierte Ablauf einer Outdoor-Rettung stehen auf dem Programm. Hier in Solberget kann man sich besonders gut in solche Notfallsituationen hinein versetzen – der nächste Nachbar wohnt schließlich in 20 km Entfernung…

Wenn wir noch fit genug sind, machen wir unsere ersten Gehversuche auf den altnordischen Holzskiern. Vorkenntnisse im Ski fahren sind hilfreich, aber nicht notwendig. Steile Berge sind hier ohnehin nicht zu finden. Außerdem müssen wir noch die Sauna vorbereiten – denn am Abend wollen wir unseren ersten Tag gemütlich ausklingen lassen.

Tag 2
Bewusstsein, Atmung und Puls und die erste Skitour ... mehr ...

Nach dem Frühstück geht es um Bewusstsein, Atmung und Puls und wir lernen, wie man bei dem Ausfall dieser Vitalfunktionen handelt. Zwischendurch kann es passieren, dass das “diensthabende Rettungsteam” eine überraschend auftretende Notfallsituation managen muss.

Nachmittags machen wir eine erste kleine Skitour auf den Solberg. Dort gibt es eine kleine Hütte und einen Aussichtsturm. Außerdem haben wir Gelegenheit, Dirk beim Füttern seiner Rentiere zu helfen. Schließlich müssen wir sie für den folgenden Tag ein wenig kennen lernen.

Tag 3
Lebensbedrohliche Notfallsituationen und kleine Rentierschlittenfahrt ... mehr ...

Vormittags perfektionieren wir unsere Fähigkeiten im Umgang mit lebensbedrolichen Notfallsituationen – vor allem das Thema Unterkühlung ist im strengen lappländischen Winter allgegenwärtig. Eine angenehme Wärmepackung unter Realbedingungen gehört da natürlich zum Pfichtprogramm.

Nachmittags machen wir eine kleine Spritztour mit den Rentieren. Die Schlitten werden dick mit Fellen belegt, die Tiere erhalten ein Geschirr und los geht es! Man kan wählen, ob man eine einstündige oder dreistündige Rentierschlittenfahrt machen will (nicht im Preis enthalten). Bei der längeren Tour macht man nach der Hälfte der Strecke eine Grillpause und stärkt sich am Feuer mit “Falukorv” und Kochkaffee.

Je nach Lust und Laune entspannen wir uns auch an diesem Abend wieder in der Solbergschen Kräuterdampfsauna – hmmmm…

Tag 4
Tourenplanung ... mehr ...

Heute geht es neben Erster Hilfe auch um die richtige Tourenplanung – die richtige Vorbereitung auf unsere “große Tour” nehmen wir besonders ernst.

Tag 5 bis 7
Skitour zum Polarkreis mit Übernachtung ... mehr ...

An diesen Tagen gehen wir auf Skitour. Unser Ziel wird der Polarkreis sein. Wir erleben die tief stehende Sonne, pulvrigen Schnee und mit etwas Glück stehen in der Nacht Polarlichter am Himmel. Wir lassen Stille, Wildheit und Einsamkeit auf uns wirken, jeder für sich und alle gemeinsam.

Zwischendurch kann es vorkommen, dass wir auf einen verletzten Schweden treffen, oder einem Gruppenmitglied Erste Hilfe leisten müssen. Wir müssen also die erworbenen Erste-Hilfe-Kenntnisse unter realistischen Bedingungen unter Beweis stellen – ein aufregendes und wirksames Training für zukünftige Ernstfälle! Die Nächte verbringen wir in einer kleinen Hütte bzw. in einer beheizten Zeltkote direkt auf dem Polarkreis. Wer will, kann sich im Iglu bauen üben, um dann eine Nacht im selbstgebauten Iglu zu verbringen.

Tag 8
Erste Hilfe Abschlußrallye und Abreise ... mehr ...

Am Vormittag schließen wir den Erste-Hilfe-Kurs mit einer lustigen “Rallye” ab, in der sowohl Wissen und Können, als auch Schlagfertigkeit und Sinn für Humor gefragt sind.

Gegen 17.30 Uhr fährt unser Zug wieder in Richtung Heimat.